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Achtsamkeit

Viele Menschen sehnen sich nach Momenten der Ruhe, des Innehaltens. Sie haben das Gefühl in der Hektik des Alltags aufgerieben zu werden, sie können nicht mehr abschalten und sich wirklich entspannen. Sie suchen nach einem Weg um dem entgegenzusteuern.

Hier kann das Einüben von Achtsamkeit sehr hilfreich sein. Über Entspannung und Ausgeglichenheit hinaus kann es zu Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis führen – im Kontext der östlichen Weisheitslehren oder Religionen, in denen Achtsamkeitsübungen oder Achtsamkeitsmeditation entstanden, wird dieses Ziel „Erleuchtung“ genannt. Achtsamkeitsübungen gibt es in allen großen Religionen (im Christentum nennt man es beispielsweise Kontemplation) – ohne dass Religiosität eine Voraussetzung für diesen Weg ist.

Was ist nun Achtsamkeit?

Wahrnehmung des gegenwärtigen Augenblicks mit Akzeptanz (also ohne Bewertung). Es steht im Gegensatz zu einer Haltung des automatischen Funktionierens.

Achtsamkeit entspricht nicht der Konzentration – diese ähnelt mehr einem Sich-zurück-Ziehen aus der Welt, ihre Energie ist eher versunken, verschlossen, tranceartig – Achtsamkeit aber ist eher offen, zugänglich und hellwach. Achtsamkeit enthält Neugier, Wissensdrang und Aufgeschlossenheit, eine Offenheit für das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrung.

Achtsamkeit einüben heißt regelmäßiges Praktizieren – in formellen Übungen (z.B. Sitz-Meditation, Geh-Meditation, Gewahrwerden von Körperempfindungen und Gefühlen, beim Yoga, Tai Chi oder Qigong) – aber auch in alltäglichen Aktivitäten wie Zähneputzen, Abwaschen, beim Warten auf den Bus, auf dem Weg zur Arbeit. Es ist die innere Haltung, die eingeübt wird, das Da-Sein im Augenblick; denn nur dort findet das Leben statt, nicht in der Vergangenheit oder Zukunft.

In der Habichtswaldklinik kann das Einüben von Achtsamkeit ein Teil des Behandlungskonzeptes für unsere Patienten sein. Es gibt ein tägliches Angebot von verschiedenen Meditationsformen, Kurse für Yoga, Tai Chi und Guolin Qigong ( hier „Übungen der Kraft“ genannt), weiter gibt es Vorträge über Achtsamkeitsmeditation in der sogenannten Morgenrunde (2x wöchentliche ärztlich geleitete Gesprächsrunde der onkologischen Patienten). Im Konfessions-ungebundenem spirituellen Zentrum der Klinik können zusätzlich Gespräche vereinbart werden.

Diese Angebote sehen wir als wichtigen Anteil auf dem Weg der Salutogenese, des Gesund- und Heilwerdens für unsere onkologischen Patienten; denn es gibt zahlreiche Wechselwirkungen zwischen Gehirn, Psyche, Körper und Verhalten, die sich auf die Gesundheit auswirken.

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